Bouteille de Château Pavie Macquin 2025, 1er Grand Cru Classé, Saint-Emilion en primeurs

Château Pavie Macquin 2025 1er Grand Cru Classé, Saint-Emilion

Alle Jahrgänge von Pavie Macquin →
96 Vinum
97-98 James Suckling
95-97 Yves Beck
96 Jane Anson
96 Jean-Marc Quarin
93-96 La Revue du vin de France

Alle angezeigten Preise enthalten die MwSt.

Der Jahrgang 2025 bei Pavie Macquin

Im Jahrgang 2025 treibt Pavie Macquin seinen Hang zur Frische noch ein Stück weiter und räumt dem Cabernet Franc mehr Platz im Verschnitt ein. Das spürt man im Glas: Das Gerüst richtet sich auf, gewinnt an Vertikalität, und der Wein tauscht einen Teil der gewohnten Merlot-Rundung gegen eine deutlichere kalkige Spannung ein. Diese Linie führt die langjährige Arbeit von Nicolas Thienpont mit dem Berater Stéphane Derenoncourt konsequent fort, mittlerweile unterstützt von Cyrille Thienpont, der das Gut gemeinsam mit seinem Vater leitet — eine familiäre Stabübergabe, die sich Jahrgang für Jahrgang in einem etwas feiner ziselierten Stil niederschlägt, ohne dass die Handschrift des Hauses verloren ginge.

Was Pavie Macquin von seinen Nachbarn auf dem Plateau abhebt, ist genau dieser tiefgründige und doch stets sehr lebendige Saft, eine zugleich zurückhaltende und geschmeidige Substanz, während andere Premiers Grands Crus Classés des Sektors eher auf solare Kraft setzen. Das Gut wird seit Ende der 1990er-Jahre nach biodynamischen Prinzipien geführt (ohne Zertifizierung), und diese Haltung zeigt sich in der aromatischen Präzision des Weins, in seiner Fähigkeit, den Asteries-Kalk des Plateaus sprechen zu lassen statt das Holz. Das ist der Saint-Émilion für Liebhaber, die Charakter ohne Schwere suchen: ein gerader, saliner Wein, der von einem Ort erzählt, nicht von einem Rezept.

Im Glas öffnet sich ein frisches, mineralisches Register — kühler Stein, schwarze Kirsche, Veilchen, ein Hauch Menthol —, bevor der Gaumen eine seidige Materie entfaltet, getragen von einer feinen Säure, die den Abgang verlängert und ihm jene typisch salzige Note verleiht. Die Tannine sind präsent, aber eingebunden, nie kantig. In fünf bis sechs Jahren zu öffnen, um die jugendliche Frucht zu erleben, oder zehn bis fünfzehn Jahre zu warten, bis sich die trüffeligen, erdigen Noten zeigen, die das Terroir mit der Zeit hervorbringt. Eine Flasche, die ohne Zögern in den Keller gehört — und ebenso zu einem festlichen Menü wie zu Federwild im Herbst passt.

Die Fachpresse

Fachpresse

93-96

La Revue du vin de France

April 2026

« Bereits an der Nase taucht man in die ausgeprägte kalksteinbedingte Intensität ein, die für den Ort typisch ist und das Mineralische stärker in den Vordergrund stellt als die Frucht. Die Balance ist dank der 22 % Cabernet von einer besonders bestechenden Frische. Die pudrigen Tannine umhüllen einen mittleren Körper, der von der mineralischen Spannung geprägt wird, mit einem Abgang, der an Blutorange erinnert. »
96

Jane Anson

April 2026

« Tintenartiges Pflaumenrot, ein Wein, den ich stets mit großer Freude verkoste, feuersteinartige Schmauchreduktion, voller Charme und Persönlichkeit. Intensiv, konzentriert, Bimstein und Stahl, enorme Frische und wir befinden uns mitten im vollen Kalksteincharakter, mit einem cremigen Unterton. »
96

Jean-Marc Quarin

April 2026

« Schwarze Farbe mit purpurroten Reflexen. Intensive, fruchtige Nase mit einem Hauch von im Kessel gekochten Früchten. Harzige Note beim Schwenken des Glases. Präzise im Antrunk, vollmundig in der Mitte, mit einem schönen Verlauf und einem leicht von Harz geprägten Geschmack, schmeichelt der Wein dem Gaumen. Er ist lang, vollmundig und aromatisch, durchgängig von einer fetten Textur mit eingehüllten Tanninen durchzogen. »
95-97

Yves Beck

April 2026

« Die kréidigen Nuancen des Buketts sprechen für die Frische, die auch durch Noten von Pfingstrosen und Pfefferminze verkörpert wird. Im Antrunk cremig, zeigt der Wein Kraft und kann auf eine schneidende Säure zählen, die dem Abgang Temperament verleiht. Ein speichelanregender und belebender Wein. »
Château Pavie Macquin

♦   1ᵉʳ Grand Cru Classé B

Château Pavie Macquin

Das Weingut

Château Pavie Macquin: das Weingut

Gründung
1887
Rebfläche
15 ha
Eigentümer
Famille Corre-Macquin (Corre & Charpentier)

Château Pavie Macquin verdankt seinen Namen Albert Macquin (1852-1911), einem Pionier der Pfropfreben, der ab 1887 den durch die Reblaus zerstörten Weinberg von Saint-Émilion rettete. Das 15 Hektar große Familienweingut liegt auf dem höchsten Lehm-Kalkstein-Plateau von…

Château Pavie Macquin und alle Jahrgänge entdecken

Kauf en primeurs: so funktioniert's

Reservieren Sie Ihren Château Pavie Macquin 2025 heute zum Subskriptionspreis. Die Flaschen werden direkt vom Schloss importiert und im ersten Halbjahr 2028 nach der Abfüllung geliefert.

Mehr über das Prinzip der Primeurweine →

Lieferung und Lagerung

Lieferung in der Schweiz gratis ab CHF 500 (sonst Pauschale CHF 17), Importkosten inbegriffen. Weine importiert und versandt durch Vinum AG, offizieller Schweizer Importeur.

Vollständige Bedingungen ansehen →