
Château de Ferrand 2025
Grand Cru Classé, Saint-Emilion
Alle Jahrgänge von de Ferrand →Agriculture Biologique (AB)
91-93 La Revue du vin de France
96-98 Yves Beck
92 Jean-Marc Quarin
94 Jane Anson
Preis folgt
Château de Ferrand in wenigen Worten
Die Geschichte von Château Ferrand reicht bis ins 18. Jahrhundert zurück, als der Herr Elie de Bétoulaud Ferrand baute, ein Anwesen über dem Dordogne-Tal. Ende der 1970er Jahre wechselte Château Ferrand zum einzigen Mal in seiner Geschichte den Besitzer. Heute sind Pauline und Philippe Chandon-Moët die Eigentümer von Château Ferrand. Unter ihrer Führung nahm das Anwesen im Jahr 2012 neue Farben an und wurde zum Grand Cru Classé de Saint-Émilion ernannt. Heute stellt Château Ferrand auf biologischen Anbau um und passt sich an die jüngsten Klimaveränderungen an, um die Natur für künftige Generationen zu bewahren.
Fachpresse
94 Jane Anson, avril 2026
Eine Menge süßer Frucht, schwarze Kirsche und Damaszenerpflaume, deutliche Zeder und Sandelholz, das auf der Aromatik grillt und sich am Gaumen bereits zu integrieren beginnt. Der niedrige pH-Wert frisst die Eiche regelrecht auf, selbst in diesem Stadium, und wird zweifellos weiterhin Textur durch die Reifung hinzufügen. Gelungene Kalkstein-Note mit einem Hauch von Zitrusschale und Kamille, kräftiger Anis und Lakritze.Originalversion anzeigen
96-98 Yves Beck, avril 2026
Das Bouquet enthüllt sich mit so viel Subtilität, dass man von Anfang an versteht, dass es den Details gewidmet ist, sei es durch blumige, würzige oder kreidige Nuancen. Alles ist perfekt geordnet mit einem offensichtlichen Streben nach Präzision. Der cremige Charakter des Auftakts kündigt einen vollen Wein an, der sich wie an einem Faden entfaltet, ohne Haken, und der über kraftvolle Tannine mit feinem Korn verfügt. Diese erzeugen eine außergewöhnliche Dynamik mit der säurebetonten Struktur, die überdies präzise ist, und de Ferrand erweist sich dadurch als ebenso lebendig wie kraftvoll, mit einer subtilen Herbe, die die Frische und die Persistenz des Abgangs festigt. Ein Château de Ferrand, das einen Schritt nach vorne macht, zumindest für mich, denn es ist das beste, das ich bisher verkostet habe. Aufrichtige Glückwünsche an Philippe Chandon-Moët und Gonzague de Lambert sowie an die Teams für ihr kontinuierliches Engagement in diesem wunderbaren Gut. Verkostet beim Zuhören von Chopins Nocturnes.Originalversion anzeigen
91-93 La Revue du vin de France, avril 2026
Von hoher Reife im Kontext des Jahrgangs, ist Ferrand reich und dicht, mit Aromen von roten Früchten. Der Gaumen ist cremig, die Tannine fein greifend. Das Gesamtbild wirkt raffinierter als zuvor.Originalversion anzeigen