Jane Anson
April 2026
« Außergewöhnlich, dieser Wein ist konzentriert und intensiv, mit ausgeprägten Gewürznoten, Sehnen, Muskelkraft, wunderschöner Kriechenpflaume und dunklen Rosenblütenblättern, herausragende Qualität. »

Alle angezeigten Preise enthalten die MwSt.
Der Pressac 2025 bestätigt den Weg, den die Familie Quenin in den letzten Jahren eingeschlagen hat: weniger Effekt, mehr Transparenz. Das Gut setzt die in den Vorjahrgängen begonnene Arbeit mit Ganztraubengärung und teilweisem Amphorenausbau fort – beides nimmt dem Holz die Hauptrolle und lässt stattdessen die kreidige Handschrift des Plateaus von Saint-Étienne-de-Lisse durchscheinen. Der Merlot bleibt die tragende Säule und liefert das Fleisch, doch sind es die Begleitsorten – Cabernet Franc, Cabernet Sauvignon und vor allem die Carménère und der Noir de Pressac (der alte Name des Malbec, hier seit dem 18. Jahrhundert angepflanzt) – die jene eigenwillige aromatische Linie zwischen Würze und Blüten zeichnen, die man bei den Nachbarn so nicht findet.
Genau diese sechs Rebsorten machen die Identität von Pressac aus. Während die meisten Grands Crus Classés in Saint-Émilion auf das Duo Merlot–Cabernet Franc setzen, bekennt sich Pressac zu einer breiteren Palette, die den Wein eher in Richtung Feinheit als Kraft, eher in Richtung Geradlinigkeit als Opulenz zieht. Das Terroir folgt derselben Logik: Der Weinberg verbindet Kalkplateau, tonig-kalkige Hänge und sandig-kalkigen Hangfuss – daraus entsteht ein Wein, der in Schichten gebaut ist, nicht als Block. Wer Pressac sucht, sucht diese auf dem rechten Ufer eher seltene Eleganz: einen Saint-Émilion, der mit Nuancen arbeitet statt mit Konzentration.
Im Glas erwarten Sie ein Bouquet aus frischen schwarzen Beeren, Veilchen und getrockneter Pfingstrose, dazu jener kreidige Unterton, der direkt vom Untergrund erzählt. Der Gaumen beginnt fein, weitet sich dann über samtige Tannine und wird von einer dezenten, aber tragenden Säure gestützt, die dem Abgang Halt gibt. In fünf bis sechs Jahren öffnen, um die Frucht in ihrer Frische zu erleben, oder zehn bis fünfzehn Jahre liegen lassen: Er wird trüffelige und würzige Noten dazugewinnen, ohne seine Geradlinigkeit zu verlieren.
Die Fachpresse
Jane Anson
April 2026
« Außergewöhnlich, dieser Wein ist konzentriert und intensiv, mit ausgeprägten Gewürznoten, Sehnen, Muskelkraft, wunderschöner Kriechenpflaume und dunklen Rosenblütenblättern, herausragende Qualität. »
Yves Beck
April 2026
« Gleich zu Beginn zeigt das Bukett dieses Pressac Tiefe und Vielschichtigkeit, wobei Subtilität und Vielschichtigkeit als Leitmotive dienen. Die Nuancen dunkler Beeren verbinden sich mit floralen und kreidigen Noten, mithin ein zumindest eindeutiger Verweis auf den ton-kalkigen Terroir. Wie das Bukett zeichnet sich auch der Gaumen durch seine Finesse aus. Er kann sich auf samtige Tannine stützen, die Kraft verleihen, während die im Hintergrund wirkende Säurestruktur Temperament und Geradlinigkeit in einem insgesamt reichen Kontext sicherstellt. Ein vielversprechender und erfreulicher Wein, der viel Größe ankündigt. Einmal mehr eine sehr gelungene Leistung des Château de Pressac. »
Jean-Marc Quarin
April 2026
« Schwarze Farbe mit purpurroten Reflexen. Intensives, feines, fruchtiges, reines und subtiles Bouquet. Zart im Antrunk, sehr luftig im Mittelteil, mit Klasse im Mundgefühl und einem länglich-fleischigen Verlauf gleitet der Wein über den Gaumen, lang und komplex in seinen Aromen. Ein äußerst elegantes Gesamtbild. »

♦ Grand Cru Classé
Château de Pressac
Das Weingut
Auf einem Felsvorsprung über dem Dordogne-Tal in Saint-Étienne-de-Lisse gelegen, ist Château de Pressac ein historisches Weingut, in dem 1453 die englische Kapitulation den Hundertjährigen Krieg beendete. 1997 von Jean-François und Dominique Quenin erworben, wurde es 2012 zum…
Château de Pressac und alle Jahrgänge entdeckenReservieren Sie Ihren Château de Pressac 2025 heute zum Subskriptionspreis. Die Flaschen werden direkt vom Schloss importiert und im ersten Halbjahr 2028 nach der Abfüllung geliefert.
Mehr über das Prinzip der Primeurweine →Lieferung in der Schweiz gratis ab CHF 500 (sonst Pauschale CHF 17), Importkosten inbegriffen. Weine importiert und versandt durch Vinum AG, offizieller Schweizer Importeur.
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