Bouteille de Château Rouget 2025, Pomerol AC en primeurs

Château Rouget 2025 Pomerol AC

Alle Jahrgänge von Rouget →
93 Vinum
94-95 James Suckling
92 Jane Anson
91-93 La Revue du vin de France
93-95 Yves Beck

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Der Jahrgang 2025 bei Rouget

Im Jahrgang 2025 zeigt Rouget eine immer klarere Linie: weniger Effekt, mehr Haltung. Édouard Labruyère und sein Team setzen, beraten von Michel Rolland, den Weg fort, der mit der Bio-Zertifizierung ab dem Jahrgang 2023 begonnen wurde — und das schmeckt man. Der Merlot bleibt dominant und liefert das gewohnte Fleisch, doch der Cabernet Franc bringt dieses Jahr eine geradere, fast straffe Linie, die dem Ganzen Struktur gibt, ohne ihm die Großzügigkeit zu nehmen. Das Ergebnis ist ein dichter, aber gefasster Pomerol, in dem reife Frucht von engmaschigen Tanninen getragen wird statt von purer Opulenz.

Was Rouget von seinen Nachbarn abhebt, ist die Lage: die besten Parzellen rund um das Schloss liegen unweit von Trotanoy und Petit Village, und man spürt diese Handschrift des Pomerol-Plateaus im Glas — tiefer Lehm, Eisen im Boden, fleischige dunkle Frucht, die nie schwer wirkt. Während andere Crus der Appellation auf sofortige Fülle setzen, pflegt Rouget seit einigen Jahrgängen eine Form von Zurückhaltung, eine strengere Eleganz als früher. Damit gehört das Weingut zu jenen Pomerol-Adressen, die das beste Verhältnis zwischen Terroir-Pedigree und Flaschenpreis bieten — vorausgesetzt, man mag Weine, die aufrecht stehen.

In der Nase erwarten Sie Brombeere und schwarze Kirsche, begleitet von milden Gewürzen, einer Spur Lakritz und jener leicht eisigen, fast jodigen Note, die für das Plateau typisch ist. Am Gaumen kompakt, mit frischem Finale, von feinen Tanninen getragen, die das Gaumendach pudern, ohne auszutrocknen. Ein Wein, der sich nach vier bis fünf Jahren in der Flasche bereits über seine Frucht erschließt, sein wahres Gesicht aber zwischen zehn und fünfzehn Jahren der Reife zeigt, wenn Trüffel, Unterholz und Kakao die jugendliche Frucht ablösen.

Die Fachpresse

Fachpresse

93-95

Yves Beck

April 2026

« Herrliches Bouquet mit Nuancen von schwarzen und roten Beeren, Gewürzen, Lakritze und schließlich Zitrusfrüchten. Im Antrunk dicht, besticht der Wein durch seine Subtilität und Kohärenz, beziehungsweise seine Fähigkeit, Finesse, Präzision und Kraft miteinander zu verbinden. Gut gestützt von kompakten und perfekt integrierten Tanninen, ist ihm eine schöne Zukunft beschieden. Eine subtile Herbheit sorgt für Frische und Nachhall im Abgang. Es gibt allen Grund zur Freude! Eine schöne Leistung. »
94-95

James Suckling

April 2026

« Dieser Wein ist mittel- bis vollmundig, kompakt und ausgewogen, mit fokussierten Tanninen, die Kontur verleihen. Delikater und präziser Fruchtausdruck. »
92

Jane Anson

April 2026

« Intensiv, konzentriert, tiefe dunkle und süße Beerenfrüchte – dies ist von guter Qualität, wenn auch mit etwas wenig Lebendigkeit im Abgang, muskulös und sehnig, mit klarem Porimol-Charakter und einem Hauch von Austernschale im Abgang. »
91-93

La Revue du vin de France

April 2026

« Die Noblesse des Parzellenbesitzes von Rouget, verbunden mit der hohen Reife des Jahrgangs, ergibt einen kraftvollen, dichten und harmonischen Wein. Die dunklen Früchte verbinden sich mit eher kräuterigen und schokoladigen Noten. Der Abgang ist frisch dank pudrigen Tanninen, die ein Gefühl von Gleichgewicht vermitteln. »
Château Rouget

Château Rouget

Das Weingut

Château Rouget: das Weingut

Gründung
1700
Rebfläche
17 ha
Eigentümer
Famille Labruyère · seit 1992

Château Rouget erscheint bereits 1700 in den Archiven von Pomerol, damals im Besitz der Familie Bayonne, und wurde Ende des 19. Jahrhunderts unter die fünf besten Crus der Appellation eingestuft. Seit 1992 gehört das Anwesen der aus dem Beaujolais stammenden Familie Labruyère…

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Kauf en primeurs: so funktioniert's

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Lieferung und Lagerung

Lieferung in der Schweiz gratis ab CHF 500 (sonst Pauschale CHF 17), Importkosten inbegriffen. Weine importiert und versandt durch Vinum AG, offizieller Schweizer Importeur.

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