Jane Anson
April 2026
« Ein wenig ernsthafter als der Simard, dunkle Rosenblätter, Schiefer und Kreide, ansprechende dunkle Früchte, ein echter Schwung im Abgang, würzig und blättrig. »

Alle angezeigten Preise enthalten die MwSt.
Der Fonbel 2025 bleibt seiner Linie treu: ein Saint-Émilion aus der Ebene, vinifiziert mit der Präzision des Ausone-Teams, aber mit einem bewusst zugänglicheren, unmittelbareren Charakter. Unter der Leitung von Pauline Vauthier setzt das Gut in diesem Jahrgang auf Frische und Fruchtklarheit statt auf Konzentration; der Wein reift überwiegend im Tank und zum kleineren Teil im Barrique, was die Strahlkraft der Frucht in den Vordergrund stellt – mit dichter, aber von samtigen Tanninen durchzogener Substanz und würziger Frische. Der Weinberg befindet sich seit 2020 in biologischer Umstellung, was sich Jahr für Jahr in einer feineren aromatischen Definition niederschlägt.
Was Fonbel von seinen Nachbarn abhebt, ist zuerst die Rebsortenmischung: Kaum ein Saint-Émilion vereint Merlot, Cabernet Sauvignon, Petit Verdot und Carménère unter einem Dach. Die Carménère-Parzelle ist eine der grössten am gesamten rechten Ufer, und auch der Petit-Verdot-Anteil zählt zu den höchsten der Region. Im Glas zeigt sich das als würziger, blumiger Akzent, ein leiser Seitenton, den man in einem klassischen Saint-Émilion nicht findet. Fonbel dient zudem als Versuchsgarten für Château Ausone und dessen Zweitwein Chapelle d'Ausone – im Kleinen also ein Labor, geführt von derselben Hand.
Im Glas zeigt sich eine tiefe Robe, eine Nase, in der schwarze Kirsche und Cassis auf florale Noten (Iris, Pfingstrose) und einen pfeffrigen Hauch des Petit Verdot treffen. Am Gaumen spielt der Wein die Karte der Seidigkeit: weicher Auftakt, fleischige Mitte, feinkörnige Tannine, die das Material nie verhärten, und ein salziges, frisches Finale, das zum nächsten Schluck einlädt. Schon nach vier bis fünf Jahren ein Genuss zu Bratenfleisch oder Federwild, hält er problemlos zehn bis fünfzehn Jahre im Keller, bis erdige Noten und Zedernholz die Frucht ablösen.
Die Fachpresse
Jane Anson
April 2026
« Ein wenig ernsthafter als der Simard, dunkle Rosenblätter, Schiefer und Kreide, ansprechende dunkle Früchte, ein echter Schwung im Abgang, würzig und blättrig. »
William Kelley (Wine Advocate)
April 2026
« Jugendlich primäre Aromen von Brombeeren und Cassis leiten den 2025 Fonbel ein, einen mittelgewichtigen, lebhaften und vitalen Wein, der die Hitze des Jahrgangs vergessen lässt. »
Yves Beck
April 2026
« Welche Frische in diesem Bouquet, das von Düften nach Iris, Pfingstrosen und schwarzer Johannisbeere geprägt ist. Im Antrunk zeigt sich der Wein von seiner seidigen Seite, während er gleichzeitig Kraft andeutet. Er überlässt den Tanninen diese Verantwortung. Diese betonen selbstverständlich ihre muskulöse und fleischige Seite, während die Säure, schneidend, die Flanken sichert und Temperament verleiht. Ein saftiger, speichelreizender und schmackhafter Wein. »
Jean-Marc Quarin
April 2026
« Dunkle rote Farbe mit lebhaften Reflexen. Mittelintensive Nase mit reifem Fruchtcharakter. Schöner, abgerundeter und aromatischer Gaumen, der sich wohlschmeckend entwickelt, mit mittlerer Länge. »

Château de Fonbel
Das Weingut
Seit 1971 im Besitz der Familie Vauthier, Eigentümer des berühmten Château Ausone, wird das Château de Fonbel heute von Pauline Vauthier geleitet. Südlich des Dorfes Saint-Émilion gelegen, erstreckt sich das Weingut über 16 Hektar mit sandig-kiesigen und ton-sandigen Böden. Die…
Château de Fonbel und alle Jahrgänge entdeckenReservieren Sie Ihren Château de Fonbel 2025 heute zum Subskriptionspreis. Die Flaschen werden direkt vom Schloss importiert und im ersten Halbjahr 2028 nach der Abfüllung geliefert.
Mehr über das Prinzip der Primeurweine →Lieferung in der Schweiz gratis ab CHF 500 (sonst Pauschale CHF 17), Importkosten inbegriffen. Weine importiert und versandt durch Vinum AG, offizieller Schweizer Importeur.
Vollständige Bedingungen ansehen →