Jane Anson
April 2026
« Üppige dunkle Beerenfrucht, blättriger Himbeere und Rosenstängel, klare Kakaobohne – geprägt von frischer Säure, die sich im Glas weich entfaltet und öffnet; reichlich Potenzial mit zunehmender Reife. »

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Im Jahrgang 2025 treibt Péby Faugères seine Linie des reinsortigen Merlots noch konsequenter voran und wird wie ein Haute-Couture-Stück ausgebaut. Die biodynamische Umstellung, inzwischen mit den Zertifizierungen Demeter und Biodyvin bestätigt, zeigt sich im Glas durch mehr Transparenz und Spannung, ohne die Dichte aufzugeben, die seine Handschrift prägt. Aus einem einzigen Hang stammend und mit bewusst sehr niedrigen Erträgen vinifiziert, bündelt jede Flasche die Substanz eines Terroirs, das mit nahezu handwerklicher Präzision bearbeitet wird.
Was Péby von seinen Saint-Émilion-Nachbarn unterscheidet, ist diese einzige zusammenhängende Parzelle, in einem Stück mit Merlot bestockt, auf einem süd-südöstlich ausgerichteten Hang aus Ton und Kalkstein. Wo andere Grands Crus Classés ihr Gleichgewicht über die Cuvée suchen, setzt Péby ganz auf eine Rebsorte und einen Ort: alles entsteht aus der Feinheit des Kalks und der Reife alter Reben. Liebhaber finden hier jene seltene Spannung zwischen der samtigen Rundheit des Merlots und der mineralischen Vertikalität des Kalksteins — ein Eindruck, den kaum eine Cuvée des Plateaus so klar hält. Die Flasche, geziert von der Gravur «Amsel und Trauben» nach einem Entwurf von René Lalique, verlängert diese Identität als seltenes Objekt bis in den Keller.
Erwarten Sie einen tiefen, aber nie schweren Wein: saftige dunkle Früchte (Brombeere, Cassis), florale Veilchennoten, ein Hauch Minze und ein kreidiger Untergrund, der das Ganze frisch hält. Der Auftakt ist cremig, die Mitte dicht und doch seidig, das Finale lang und salzig. Schon nach fünf bis sechs Jahren passt er zu einem schönen Rinderstück oder zu Federwild; sein volles Potenzial entfaltet er zwischen 2035 und 2045, wenn das Tanningerüst geschmolzen ist und tertiären Noten von Trüffel und Waldboden Platz macht.
Die Fachpresse
Jane Anson
April 2026
« Üppige dunkle Beerenfrucht, blättriger Himbeere und Rosenstängel, klare Kakaobohne – geprägt von frischer Säure, die sich im Glas weich entfaltet und öffnet; reichlich Potenzial mit zunehmender Reife. »
James Suckling
April 2026
« Brombeeren, Blaubeeren sowie Anklänge von Veilchen und Minze in der Nase setzen sich fort zu einem mittleren bis vollen Körper mit reinem Fruchtcharakter und Untertönen von Eisen, Gewürzen und Salz. Linear und lebhaft. Ein reiner Merlot. Einer der besten überhaupt. »
Yves Beck
April 2026
« Gleich zu Beginn priorisiert das Bouquet von Péby-Faugères das tonig-kalkhaltige Terroir, mit einem unverkennbaren Nachdruck auf den kreidigen Nuancen. Diese werden von Himbeer- und Johannisbeerdüften sowie mentholierten Noten begleitet. Der cremige Antrunk ebnet den Weg für einen Wein, der auf Subtilität ausgerichtet ist – was ihn jedoch nicht daran hindert, mit seiner Kraft zu glänzen! Er verfügt über alle notwendigen Elemente, um eine vollendete Symbiose zu schaffen, in der die Finesse zu gleichen Teilen mit dem Temperament und der Vitalität vertreten ist. Die daraus resultierende Harmonie ist außergewöhnlich. Ein Wein, der seine Größe beweist, ohne all jene Kunstgriffe, die bisweilen seine Art geprägt haben. Er ist außergewöhnlich und emanzipiert sich mit Bravour. »

♦ Grand Cru Classé
Château Péby Faugères
Das Weingut
Das 1998 entstandene Weingut wurde zu Ehren von Pierre-Bernard Guisez, genannt Péby, benannt und 2005 vom Schweizer Unternehmer Silvio Denz übernommen. Auf 7,15 Hektar zu 100% mit Merlot bepflanzt, liegt das Gut an einem süd-südöstlich ausgerichteten Kalk-Lehm-Hang und wird vom…
Château Péby Faugères und alle Jahrgänge entdeckenReservieren Sie Ihren Château Péby Faugères 2025 heute zum Subskriptionspreis. Die Flaschen werden direkt vom Schloss importiert und im ersten Halbjahr 2028 nach der Abfüllung geliefert.
Mehr über das Prinzip der Primeurweine →Lieferung in der Schweiz gratis ab CHF 500 (sonst Pauschale CHF 17), Importkosten inbegriffen. Weine importiert und versandt durch Vinum AG, offizieller Schweizer Importeur.
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