Bouteille de Château Poujeaux 2025, Moulis-en-Médoc AC en primeurs

Château Poujeaux 2025 Moulis-en-Médoc AC

Alle Jahrgänge von Poujeaux →
91 Jean-Marc Quarin
92-93 La Revue du vin de France
95-96 Yves Beck
89-91 William Kelley (Wine Advocate)
93 Jane Anson

Preis folgt

Der Jahrgang 2025 bei Poujeaux

Beim 2025er setzen Matthieu Cuvelier und Christophe Labenne, beraten vom Önologen Stéphane Derenoncourt, auf Zurückhaltung statt auf Effekt. Der Cabernet Sauvignon, der auf den Günz-Kiesrücken des Grand Poujeaux zu Hause ist, gibt dem Wein ein klares, frisches Rückgrat, während der Merlot den Mittelbau füllt. Der Holzausbau tritt heute deutlich diskreter auf als früher und lässt Frucht und Terroir sprechen – eine Linie, die das Gut seit einigen Jahrgängen konsequent verfeinert: Präzision vor Kraft.

Was Poujeaux von seinen Moulis-Nachbarn abhebt, ist diese doppelte Natur: die Fülle eines saftigen Médoc und die Finesse eines Weins, der schon jung Freude macht, ohne sein Reifepotenzial einzubüssen. Die zusammenhängende Rebfläche auf dem Grand-Poujeaux-Rücken – tiefe Kiesböden über tonigem Kalkuntergrund – verleiht dem Wein seine unverwechselbare samtige Dichte, die umhüllten Tannine und jenen mentholigen Frischehauch, der zur Signatur des Hauses gehört. Ein Médoc für alle, die Klasse ohne Schwere suchen – und der sich preislich locker mit deutlich teureren klassifizierten Gewächsen messen kann.

Im Glas erwartet Sie ein dunkles Kleid und eine Nase, die sich auf schwarzen Beeren (Cassis, Brombeere) entfaltet, ergänzt durch florale Noten, einen Hauch Graphit und feine Gewürze. Der Gaumen ist dicht und zugleich fein gezeichnet, getragen von noch jungen, festen Tanninen und einer Säure, die den Abgang in die Länge zieht. Trinkreif ab 2030–2032 für Liebhaber strahlender Frucht, dann bis 2040–2045, wenn sich die Struktur löst und die typischen reifen Médoc-Töne von Zedernholz, Leder und Unterholz hervortreten.

Die Fachpresse

Fachpresse

93

Jane Anson

April 2026

« Tiefes Pflaumenrot, leuchtend mit hellen Reflexen, besitzt die frischen Säuren des Jahrgangs, ausgeglichen durch reiche, tiefe Frucht, geröstete Gewürze, floralen Duft und strenge Tannine, die von Alterungspotenzial zeugen. »
89-91

William Kelley (Wine Advocate)

April 2026

« Poujeaux 2025 bietet ansprechende Aromen von Blütenblättern, dunklen Beeren und Zigarrendeckblatt. Am Gaumen zeigt er sich mittelkräftig, mit einem süßen Fruchtkern und lebendiger Säure, doch überraschend festen Tanninen, die sich im kauigen Abgang behaupten. Vielleicht wird er sich, wie der 2022er, mit mehr Zeit im Fass abrunden? »
95-96

Yves Beck

April 2026

« Poujeaux 2025 enthüllt sich behutsam, Schritt für Schritt, indem er Kraft, aber auch Subtilität andeutet! Noten von Minze und Gewürzen verschmelzen mit Aromen von schwarzen und roten Beeren, ergänzt durch einen Hauch von Graphit. Der geschmeidige Charakter des Antruncks kündigt einen dichten und kraftvollen Wein an. Seine samtigen Tannine bieten eine beachtliche Vitalität und können auf den strukturierenden Charakter der Säure zählen, die Harmonie in einem unwahrscheinlichen Kontext von Kraft gewährleistet. Die leichte Adstringenz der Tannine trägt ebenfalls zur Frische bei und dehnt den Nachhall des Abgangs spürbar aus. Dieser Poujeaux zeichnet sich durch sein ausgeprägtes Gespür für Balance aus, durch seine Fähigkeit, Finesse, Dichte und Vitalität zu verbinden. Er gehört einer eigenen Kategorie an, jener der großen Weine. Nun muss er sich nur noch setzen, sich entfalten und seine außergewöhnlichen Anlagen unter Beweis stellen. Der Ausbau wird all das zu kanalisieren wissen. Unweigerlich drängt sich mir das Bild eines brillanten Teenagers auf, der noch lernen muss, sein Zimmer aufzuräumen! »
92-93

La Revue du vin de France

April 2026

« Die Nase, fein und elegant, öffnet sich mit einem präzisen Ausdruck frischer roter Früchte, der von einem zarten floralen Hauch begleitet wird. Der Gaumen besticht durch seine seidige Textur, die Finesse und eine perfekt beherrschte Dichte vereint. Die Balance ist stimmig, getragen von einem gemeißelten und harmonischen Stoff. Der Abgang, klassisch und sehr elegant, dehnt sich mit Delikatesse aus und verlängert den Abgang auf angenehme Weise. »
Château Poujeaux

♦   Cru Bourgeois Exceptionnel

Château Poujeaux

Das Weingut

Château Poujeaux: das Weingut

Rebfläche
70 ha
Eigentümer
Famille Cuvelier · seit 2008

Im Herzen von Moulis-en-Médoc gelegen, reicht die Geschichte von Château Poujeaux bis ins 16. Jahrhundert zurück, als die Ländereien zum heutigen Château Latour gehörten. Im 20. Jahrhundert von der Familie Theil wieder zusammengeführt, wurde das Gut 2008 von der Familie Cuvelier…

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