Bouteille de Château Pape Clément 2025, Grand Cru Classé de Graves, Pessac-Léognan en primeurs

Château Pape Clément 2025 Grand Cru Classé de Graves, Pessac-Léognan

Alle Jahrgänge von Pape Clément →
96 Jean-Marc Quarin
97-98 Yves Beck
95-96 James Suckling
94 Jane Anson

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Der Jahrgang 2025 bei Pape Clément

Der Jahrgang 2025 markiert eine Wende für Pape Clément. Philippe Magrez hat die Leitung der Gruppe von seinem Vater Bernard übernommen, und Pablo Laborde, zuvor bei Penfolds, ist Anfang 2026 als technischer Direktor eingestiegen, um Assemblage und Ausbau zu verantworten. Der Grand Vin konzentriert sich nun wieder auf die historischen Parzellen im Herzen von Pessac, während die Trauben aus Martillac in den Zweitwein Clémentin fliessen. Diese Rückbesinnung schmeckt man im Glas: ein straffer, präziserer Pape Clément, der auf die Tiefe des Ursprungsterroirs setzt statt auf breite Üppigkeit. Julien Viaud (Rolland & Associés) bleibt als Berater an Bord und sichert die stilistische Kontinuität.

Was Pape Clément von seinen Nachbarn in Pessac-Léognan unterscheidet, ist diese fast städtische Signatur: warme Kiesböden am Stadtrand von Bordeaux, die traditionell einen fleischigen Wein hervorbringen, mit reifer schwarzer Frucht und einem unverkennbaren Hauch von Rauch und Kakao. 2025 verstärkt die Konzentration auf das historische Kernstück des Guts diese reine Pessac-Identität — weniger demonstrative Fülle, mehr Haltung und Geradlinigkeit. Ein Wein für jene, die in Bordeaux die seltene Mischung aus Klassik und moderner Saftigkeit suchen, mit einer aromatischen Handschrift (Kakao, schwarze Beeren, dezenter Eukalyptus), die sich Jahrgang für Jahrgang wiederfindet.

Am Gaumen erwartet Sie dichte schwarze Frucht — Cassis, Brombeere, frische Pflaume — unterlegt von Espresso, Bitterkakao und einem Hauch Lakritze im Finale. Das Tanningerüst ist fein und engmaschig, eine salzige Frische verhindert jede Schwere. Schon jung verführt der Wein durch sein Bouquet, doch seine eigentliche Bestimmung liegt zwischen 8 und 20 Jahren Reife: dann, wenn sich die Substanz um das Cabernet-Rückgrat rundet und die Röstnoten Leder, Tabak und Unterholz weichen — den klassischen Tertiäraromen grosser, gereifter Pessac-Weine.

Die Fachpresse

Fachpresse

96

Jean-Marc Quarin

April 2026

« Schwarze Farbe. Intensives, feines, fruchtiges und subtiles Nasenbild. Präzise im Antrunk, mit Klasse in der Textur und einem tiefen Geschmack nach schwarzen Früchten, entwickelt sich der Wein sanft, schmelzig und edel hin zu einem großen, leicht lakritzigen Finale. Das ist großartig und sehr schwer auszuspucken. »
97-98

Yves Beck

April 2026

« Welch eine Finesse im Bouquet von Pape Clément, das mit seinen zahlreichen Facetten glänzt, ohne dass ein Element die Oberhand gewinnt. Die Nuancen reifer schwarzer Beeren verbinden sich mit Kakaonotizen, einem Hauch Eukalyptus und dann roten Beeren. Eine sehr gelungene Verschmelzung von Frische und Reife mit einer beispielhaften Vielschichtigkeit und Subtilität. Am Gaumen lässt der Wein keinen Zweifel daran, wer er ist. Sein identitätsstiftender Charakter verdient Anerkennung. Die Tannine weisen eine sehr schöne Korngröße auf und befinden sich im Einklang mit dem durch den Élevage verliehenen Schmelz, während die präzise Säure für Salinität und Frische sorgt. Ein Wein, der durch seine Energie besticht, durch seinen zeitgenössischen Charakter, der den Charakter nicht in Frage stellt, sondern ihn fokussiert, seine Qualitäten stärker zur Geltung bringt. Es gilt noch, die bis zum Abgang vorhandene Energie zu kanalisieren. Der Élevage dürfte dazu beitragen. »
95-96

James Suckling

April 2026

« Ein linearer und sehr straffer Rotwein mit Untertönen von schwarzer Johannisbeere, Brombeere und Haselnuss. Er ist mittel- bis vollmundig mit festen und lebhaften Tanninen und einem herzhaften Abgang. Viele Tannine, aber sie sind von sehr feiner Textur und zeigen eine herausragende Länge. »
94

Jane Anson

April 2026

« Weit gefächert und ausladend, ich liebe den lebhaften Kirschkern und die Damascenerpflaume, eine enorme Entfaltung und Charakterfülle, üppig mit dunklen Beerenfrüchten, Espresso und Kakaobohne. Julien Viaud als Consultant. Ein neuer technischer Gruppenleiter kam von Penfolds, Pablo Laborde, der Anfang 2026 eintrat und somit für die Assemblage und den Ausbau dieses Jahrgangs zuständig war. »
Château Pape Clément

♦   Grand Cru Classé de Graves

Château Pape Clément

Das Weingut

Château Pape Clément: das Weingut

Gründung
1252
Rebfläche
75 ha
Eigentümer
Bernard Magrez · seit 1985

Das im 13. Jahrhundert gegründete Château Pape Clément, dessen erste Weinlese 1252 stattfand, verdankt seinen Namen Bertrand de Goth, Erzbischof von Bordeaux und 1305 zum Papst Clemens V. gewählt. Seit 1959 als Grand Cru Classé de Graves klassifiziert und seit den 1980er Jahren…

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Kauf en primeurs: so funktioniert's

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Lieferung und Lagerung

Lieferung in der Schweiz gratis ab CHF 500 (sonst Pauschale CHF 17), Importkosten inbegriffen. Weine importiert und versandt durch Vinum AG, offizieller Schweizer Importeur.

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