Bouteille de Château Ferrière 2025, 3ème Cru Classé, Margaux en primeurs

Château Ferrière 2025 3ème Cru Classé, Margaux

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Agriculture Biologique (AB) DemeterBiodyvin
94-95 James Suckling
94-95 La Revue du vin de France
93 Jane Anson
92-94 Yves Beck

Preis folgt

Der Jahrgang 2025 bei Ferrière

Im Jahrgang 2025 setzt Claire Villars-Lurton bewusst auf Finesse statt auf Kraft. Der Petit Verdot nimmt in der Assemblage etwas mehr Raum ein als üblich, und das spürt man im Glas: Die Struktur gewinnt an Klarheit, die dunklen Früchte zeichnen sich schärfer ab, die Konturen des Weins werden präziser. Die Handschrift des Hauses bleibt erkennbar — ein Margaux, der zuerst streichelt und dann strukturiert — doch mit einer zusätzlichen Spannung, die ihn sofort identifizierbar macht.

Was Ferrière von seinen Nachbarn gleichen Ranges unterscheidet, ist eine seit über fünfzehn Jahren konsequent verfolgte Linie: Das Gut ist seit 2015 biozertifiziert, seit 2018 biodynamisch, und bleibt das einzige Cru Classé, das doppelt — durch Demeter und Biodyvin — zertifiziert ist. Diese doppelte Zertifizierung reicht bis in den Keller hinein, wo das Haus eigene Hefen kultiviert, auf Zusätze verzichtet und Schwefel auf das absolute Minimum reduziert. Das Ergebnis liegt im Glas: ein Margaux, der lebendiger, geradliniger und ungeschminkter wirkt als der Durchschnitt der Appellation. Genau das suchen seine Liebhaber — einen klassifizierten 1855er, der ehrlich klingt, ohne Effekthascherei.

Die Nase öffnet sich auf frische rote Früchte — Johannisbeere, Himbeere, junge Kirsche — verfeinert durch eine kräuterige Note und einen Hauch Minze. Am Gaumen ist der Antritt seidig, die Tannine sind fein und schmeichelnd, der Abgang bleibt lebendig und kühl. Ein Wein, den man jung schon geniessen kann, getragen von seinem fruchtigen Schwung, der aber nach zehn bis fünfzehn Jahren Keller an Tiefe und erdigeren Tönen gewinnen wird. Eine Flasche für ein kräuterduftendes Geflügel heute — und für Federwild im kommenden Jahrzehnt.

Die Fachpresse

Fachpresse

94-95

James Suckling

April 2026

« Eine verfeinerte Textur, mit roten Johannisbeeren, Kirschen und Rinde an einem mittleren Körper mit feinen und schmeichelnden Tanninen sowie einem langen, lebhaften Abgang. Fest und knackig am Ende. »
92-94

Yves Beck

April 2026

« Subtil entfaltet das Bouquet von Ferrière verschiedene Nuancen, darunter eine Hopfennote, die man von Zeit zu Zeit wiederfindet. Sie werden durch Himbeernuancen und einen erfrischenden Hauch von Pfefferminze ergänzt. Im Antrunk leicht geschmeidig, verfügt der Wein über samtige Tannine, die eine subtile Kraft verleihen, sowie über eine erfrischende Struktur. Er hat Temperament und Finesse und wird bereits in seiner Jugend zugänglich sein. Ein erfreulicher Wein! »
93

Jane Anson

April 2026

« Ein etwas höherer Petit-Verdot-Anteil in der Assemblage als üblich; dieser Wein ist ausgesprochen genussvoll, mit Präzision und fleischigen schwarzen Früchten, auffallend lebendig mit einem klar definierten Rahmen. »
94-95

La Revue du vin de France

April 2026

« In einer unverwechselbaren Art beeindruckt Ferrière durch die Feinheit seines Korns und die Klasse seines Ausdrucks. Die Cabernets, samtig und seidig, liefern Tannine von großer Präzision. Der Abgang, lebendig und frisch, verlängert elegant diesen Wein von großer Distinktion. »
Château Ferrière

♦   3ᵉ Cru Classé 1855

Château Ferrière

Das Weingut

Château Ferrière: das Weingut

Rebfläche
20 ha
Eigentümer
Famille Villars-Lurton (Claire Villars-Lurton) · seit 1988

Ende des 17. Jahrhunderts vom Schiffsmakler Gabriel Ferrière gegründet, wurde das Gut 1855 als 3ᵉ Cru Classé klassifiziert und blieb bis 1914 im Besitz der Familie Ferrière. 1988 von der Familie Merlaut übernommen und seit 1992 von Claire Villars-Lurton geleitet, umfasst das 20…

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