Bouteille de Château d’Armailhac 2025, 5ème Cru Classé, Pauillac en primeurs

Château d’Armailhac 2025 5ème Cru Classé, Pauillac

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95-96 James Suckling
94-95 La Revue du vin de France
94 Jane Anson
94 Jean-Marc Quarin
91-93 William Kelley (Wine Advocate)
94-96 Yves Beck

Preis folgt

Der Jahrgang 2025 bei d'Armailhac

Der 2025er markiert für d'Armailhac einen bewussten Stilwechsel: Der Merlot-Anteil tritt zurück, der Cabernet Sauvignon übernimmt die Führung und verleiht dem Wein eine geradlinigere, straffere Statur. Unter der technischen Leitung von Lucie Lauilhé, die den auf den jüngsten Jahrgängen eingeschlagenen Weg konsequent weiterverfolgt, gewinnt das Cru an Präzision, ohne seine vertraute Weichheit zu verlieren. Die parzellengenaue Vinifikation im neuen Schwerkraft-Keller, den man sich mit Mouton teilt, verfeinert das Tannin zusätzlich: Diese fast tänzerische, luftige Handschrift, die das Haus seit einigen Jahren kultiviert, ist deutlicher denn je zu spüren.

Was d'Armailhac von seinen Nachbarn unterscheidet, ist vor allem die aromatische Signatur seiner über hundert Jahre alten Cabernet-Franc-Reben, die aus sélections massales von 1890 stammen — eine Seltenheit im Médoc. Sie schenken dem Wein florale Düfte, eine würzige Frische und eine Tanninfeinheit, die man auf dieser Klassifikationsstufe sonst kaum findet. Als unmittelbarer Nachbar von Mouton und mit identischem Team gepflegt, bietet das Cru eine luftigere Lesart des grossen Pauillac: weniger frontale Wucht, mehr Spitzenarbeit — und ein Preis-Genuss-Verhältnis, das zu den attraktivsten im klassierten Médoc zählt. Der Pauillac für jene, die Eleganz der Demonstration vorziehen.

Im Glas erwartet Sie eine Nase aus frischen dunklen Früchten — Cassis, Brombeere, Pflaume — ergänzt um florale Noten (Veilchen, Flieder), Graphit und einen Hauch Gewürze. Der Antrunk ist seidig und filigran, die Tannine sind fest, aber poliert, eine lebendige Säure trägt den Nachhall auf Frucht und Stein weiter. Ab 2030 auf seiner jugendlichen Fruchtphase trinkbar, entfaltet er seine ganze Tiefe zwischen 2033 und 2045, wenn Graphit und Zedernholz Zeit hatten, sich auszubreiten. Eine Flasche für den Keller — aber auch eine, die man früh genug öffnen sollte, um diese kristalline Spannung des Jahrgangs einzufangen.

Die Fachpresse

Fachpresse

91-93

William Kelley (Wine Advocate)

April 2026

« Das 2025er d'Armailhac explodiert mit Aromen von dunklen Beeren, Veilchen und Flieder. Mittel- bis vollmundig, mit einem süßen Fruchtkern, lebhafter Säure und einem jugendlich-kauigen Abgang, ist dies ein vergleichsweise strukturierter junger d'Armailhac. »
95-96

James Suckling

April 2026

« Sehr poliert, mit feinen Tanninen, die den Gaumen schmeicheln, während die Frucht reif, aber al dente ist, mit Untertönen von roten Johannisbeeren, Pflaumen und Pfirsich. Mittlerer Körper. Raffinierter und intensiver Abgang. »
94-96

Yves Beck

April 2026

« Filigranes und einladendes Bouquet mit würzigen und fruchtigen Nuancen und einer fesselnden, fast genussvollen Energie, bei der die Frische das Ganze leitet. Lebhaft und samtig im Antrunk, verfügt der Wein über elegante Tannine, die den Abschluss perfekt absichern und die gemeinsam mit einer präzisen Säure eine beachtliche Energie liefern, dabei überdies von feiner Finesse. Ein begeisternder, saftiger, nach mehr verlangender, anhaltender Wein, der im Laufe des Ausbaus gewiss noch an Substanz gewinnen wird, aber schon jetzt ist er so ungemein köstlich. »
94

Jane Anson

April 2026

« Dieser Wein verkörpert den klassischen Charakter eines Linkes-Ufer-Weins mit viel Konzentration und tiefgründigen Früchten. Reichhaltige Pflaume in der Nase, Wachsmalstift und Bimstein, mit saftigen und geschmeidigen Johannisbeer- und Granatapfelfrüchten. Genau das richtige Maß an Strenge eines jungen Armailhac, und dies ist einer der wenigen Weine in diesem Jahr, bei dem ich wirklich diese Tintenfischtinte spüre, die ich so sehr liebe. Wie 2023 ist dies ein Jahrgang, der von seiner Fassreife profitieren wird. »
94

Jean-Marc Quarin

April 2026

« Schönes dunkles Rot mit purpurnen Reflexen. Sehr aromatische Nase, von nahezu mentholartiger Frische, schlichtweg superb. Originaler Hintergrund von Pfeffer. Bei Bewegung des Glases vanilliger und mehr nach schwarzer Johannisbeere. Am Gaumenauftakt präzise, in der Mitte subtil, mit einem vorhandenen und eingehüllten Tanningerüst; der Wein schließt wohlschmeckend, gemäß dem Jahrgang ein wenig straff, aber mit vielen Aromen. Gute Länge. »
94-95

La Revue du vin de France

April 2026

« Ein dem Cru treuer Stil: luftig, präzise, mit weniger Merlot und einem schlankeren Ausdruck. Schöne Definition, feine und gut eingebundene Tannine, ausgewogener und delikater Gaumen. Der elegante Abgang zieht sich hin mit Noten von Graphit und dunklen Früchten, mit einem würzigen Finale. »
Château d'Armailhac

♦   5ᵉ Cru Classé 1855

Château d'Armailhac

Das Weingut

Château d'Armailhac: das Weingut

Gründung
1680
Rebfläche
76 ha
Eigentümer
Famille Rothschild (Sereys de Rothschild / de Beaumarchais) · seit 1933

Seit dem 17. Jahrhundert im Besitz der Familie d'Armailhacq und 1933 von Baron Philippe de Rothschild erworben, ist Château d'Armailhac ein Fünfter Cru Classé 1855 und direkter Nachbar von Mouton. Die 76 Hektar Reben verteilen sich auf vier Kieskuppen im Norden von Pauillac und…

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Lieferung und Lagerung

Lieferung in der Schweiz gratis ab CHF 500 (sonst Pauschale CHF 17), Importkosten inbegriffen. Weine importiert und versandt durch Vinum AG, offizieller Schweizer Importeur.

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