James Suckling
April 2026
« Frisch, präzise und mittel- bis vollmundig mit konturierter dunkler Frucht, einer ansprechenden würzigen Note, präzisen Tanninen, die salzig werden, und einem fokussierten Abgang. »

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Der 2025er markiert einen Wendepunkt für Karl und Yann Todeschini, die dritte Generation an der Spitze des Guts: Drei Jahre nach der Aufnahme in den Kreis der Grands Crus Classés und zwei Jahre nach der Biodyvin-Zertifizierung bestätigt dieser Jahrgang den eingeschlagenen Weg. Der Anteil der Cabernets steigt heuer auf rund 40 % – eine für das rechte Ufer ungewöhnliche Proportion, die dem Wein eine straffere Linie verleiht und jene kreidige Frische verstärkt, die zur Handschrift des Hauses geworden ist. Der Merlot bleibt die Mehrheit und bringt das Fleisch, doch tonangebend ist die Spannung.
Was Mangot von seinen Nachbarn unterscheidet, ist die Geografie: ein zusammenhängender Weinberg am östlichen Rand der Appellation, in Saint-Étienne-de-Lisse, in Form eines nach Süden geöffneten Talkessels, wo der Sternkalk an den Hängen zutage tritt. Diese ausgeprägte Kalkpräsenz – stärker als bei vielen Nachbarn am rechten Ufer – verleiht den Weinen eine geradlinige Mineralität und eine salzige Textur, die man bei den lehmigeren Saint-Émilions nicht findet. Hinzu kommt ein Ausbau, der Barriques, Halbstückfässer und Amphoren nebeneinander einsetzt, um die Frucht zu bewahren statt sie zu überschminken. Das Ergebnis ist ein unverwechselbarer Stil: präzise, lebendig, ohne Holzüberschuss, ebenso für die Tafel wie für den Keller geschaffen.
Im Glas erwartet Sie ein blumiges und fruchtiges Bouquet, in dem dunkle Beeren – Cassis, Brombeere – mit Anklängen von Pfingstrose, Blutorange und einem Hauch Minze verschmelzen. Am Gaumen zeigt sich der Wein fein gewoben: seidige Textur, schlanke Tannine, ein salziger Nachhall, der lang bleibt, ohne schwer zu wirken. Schon heute zugänglich nach einer Stunde in der Karaffe, zu rotem Fleisch oder Federwild, doch er hat eindeutig das Zeug, über zehn bis fünfzehn Jahre an Komplexität zu gewinnen – bis die kreidige Struktur sich rundet und die Frucht in tertiäre Noten übergeht.
Die Fachpresse
James Suckling
April 2026
« Frisch, präzise und mittel- bis vollmundig mit konturierter dunkler Frucht, einer ansprechenden würzigen Note, präzisen Tanninen, die salzig werden, und einem fokussierten Abgang. »
Jane Anson
April 2026
« Mittlere Intensität, Kalkstein-Fingerabdruck, der Bimstein und Kreide zeigt, aber auf der richtigen Seite von saftig bleibt, mit hellen, maßvollen Säuren. Reichlich Texturkomponenten hier, die herbstliche Beerenfrüchte stützen, mit Impulsen von Orangenschale. Im Moment noch etwas verhalten, wird sich in den nächsten Jahren entfalten. »
William Kelley (Wine Advocate)
April 2026
« Aromen von dunklen Beeren, Kirschen und Pflaumen, vermischt mit feinen Anklängen von Lakritze und Veilchen, leiten den 2025er Château Mangot ein, einen mittel- bis vollkörpigen, vielschichtigen und samtigen Wein, der intensiv aromatisch, lebendig und durchdringend ist. Mangot hat in den letzten Jahren eine beeindruckende Serie hingelegt, doch der 2025er zeigt alle Anzeichen dafür, sich neben dem 2022er als bisher bestes Gewächs des Gutes einzureihen. »
Yves Beck
April 2026
« Details und Tiefe beherrschen den Bouquet von Mangot, der vor allem sein Terroir sowie die gesamte damit verbundene Arbeit zur Geltung bringt. Noten von schwarzer Johannisbeere, Brombeeren, Pfingstrosen und Minze bilden eine von Frische geleitete Vielschichtigkeit. Diese Frische wird übrigens durch ausdrückliche kreidige Nuancen verkörpert. Die Definition des Antruncks ließe sich ebenfalls auf die kreidige Note reduzieren, doch ruft sie selbstverständlich nach Frische, Spannung, Temperament und Schwung! Die seidige Textur mäßigt die Leidenschaft des Terroirs ein wenig, während die Tannine eine eingerahmte Kraft bieten, die man dennoch nicht vollständig neutralisieren kann… Aber warum auch? Wenn sie da ist, hat sie gute Gründe, und außerdem stört sie niemanden. Sie erinnert schlicht daran, dass ein großer Wein Zeit braucht. Das sollte jedoch niemanden davon abhalten, ihn jung zu probieren, denn er ist köstlich! Was für ein Energiebündel!!! »
La Revue du vin de France
April 2026
« Das biodynamische Arbeiten und die 40 % Cabernet, die die Frische des Jahrgangs 2025 unterstreichen, verleihen dem Wein viel Glanz. Frische rote Früchte und Zitrusfrüchte prägen die Nase. Der Gaumen ist fein, sehr kreidig. »

♦ Grand Cru Classé
Château Mangot
Das Weingut
Das 1952 von Jean Petit erworbene Château Mangot wird heute von den Brüdern Karl und Yann Todeschini in dritter Generation geführt und liegt in Saint-Étienne-de-Lisse, östlich von Saint-Émilion. Das 35 Hektar große, biologisch und biodynamisch zertifizierte Weingut umfasst vier…
Château Mangot und alle Jahrgänge entdeckenReservieren Sie Ihren Château Mangot 2025 heute zum Subskriptionspreis. Die Flaschen werden direkt vom Schloss importiert und im ersten Halbjahr 2028 nach der Abfüllung geliefert.
Mehr über das Prinzip der Primeurweine →Lieferung in der Schweiz gratis ab CHF 500 (sonst Pauschale CHF 17), Importkosten inbegriffen. Weine importiert und versandt durch Vinum AG, offizieller Schweizer Importeur.
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