
Château Larcis Ducasse 2025
1er Grand Cru Classé, Saint-Emilion
Alle Jahrgänge von Larcis Ducasse →95-97 La Revue du vin de France
95-97 William Kelley (Wine Advocate)
100 Yves Beck
97 Jean-Marc Quarin
95-96 James Suckling
96 Jane Anson
Preis folgt
Château Larcis Ducasse in wenigen Worten
1er Grand Cru Classé B im Jahr 2012 produziert von Château Larcis-Ducasse, profitiert von einem aussergewöhnlichen Terroir mit Parzellen, die an die des prestigeträchtigen Château Pavie angrenzen. Der Lehm- und Kalksteinboden ist ideal nach Süden ausgerichtet. Seine 11 Hektar großen Weinberge sind zu 78% mit Merlot, 20% mit Cabernet Franc und der Rest mit Cabernet Sauvignon bepflanzt. Die Weine von Larcis-Ducasse sind ausgewogen, mit seidigen Tanninen, die Noten von roten und schwarzen Früchten, manchmal würzig und trüffelig, offenbaren. Es sind Weine, die sich gut lagern lassen.
Fachpresse
95-97 La Revue du vin de France, avril 2026
Il se démarque clairement par la qualité de son fruit scintillant, complété par un fin floral et une subtile présence calcaire. Le tanin est très défini, entouré d'une texture veloutée permettant de faire ressortir une minéralité qui prolonge le vin. L'enveloppe charnelle enrobe bien l'ensemble. """ Er hebt sich durch die Qualität seiner funkelnden Frucht deutlich hervor, ergänzt durch eine feine Blumigkeit und eine subtile kalkige Präsenz. Die Tannine sind sehr präzise definiert, umgeben von einer samtigen Textur, die eine Mineralität zum Vorschein bringt, welche den Wein verlängert. Die fleischige Hülle umschließt das Ganze harmonisch. """Originalversion anzeigen
96 Jane Anson, avril 2026
Ganz an der Spitze des Jahrgangs, voller Charakter und Tiefe, mit klarer Intensität und Säure, besitzt den schwertartigen Kalksteinton des Jahrgangs, ist aber so gut geformt und vinifiziert. Geröstetes Lagerfeuerholz und Heidelbeer- und Cassispüree, große Qualität, Rosmarin, rote Johannisbeere, Lakritze.Originalversion anzeigen
95-96 James Suckling, avril 2026
Gut komponiert, ausgewogen, verführerisch und lebendig. Mittelschwer mit feinen, festen Tanninen. Gut geformt, mit einem inspirierten und fokussierten Gaumenansatz. Aromatischer und anhaltender Abgang.Originalversion anzeigen
97 Jean-Marc Quarin, avril 2026
Schwarze Farbe mit purpurnen Reflexen. Intensive, fruchtige Nase. Nuancen von frisch anmutenden schwarzen Früchten. Im Schwenken des Glases komplex. Am Gaumeneingang präzise, in der Mitte vollmundig, mit einem feinen Schmelz, der den Gaumen durchzieht – der Wein entwickelt sich vollständig, saftig, edel, hin zu einem langen, komplexen Abgang mit tiefen Aromen. Das ist schlichtweg großartig! So hatte ich ihn seit dem Jahrgang 2016 nicht mehr verkostet.Originalversion anzeigen
95-97 William Kelley (Wine Advocate), avril 2026
Der 2025 Larcis Ducasse offenbart ein elegantes, lebendiges und genussvolles Bouquet aus Veilchen, dunklen Beeren, dunklen Kirschen und Blüten, akzentuiert durch zarte würzige Noten. Mittel- bis vollmundig, vielschichtig und nahtlos, ist er um einen reifen – jedoch nicht überreifen – Fruchtkern aufgebaut, der von samtigen Tanninen gerahmt wird, und schließt mit einem blumigen, harmonischen und ätherischen Abgang. Dies ist ein reiner Ausdruck des Larcis Ducasse und eine der gelungensten Interpretationen, die hier bislang erzeugt wurden.Originalversion anzeigen
100 Yves Beck, avril 2026
Frische und Reife sind ausgezeichnete Gefährten, wenn sie sich nicht gegenseitig behindern! Bei Larcis Ducasse etwa schaffen sie ein schlagkräftiges Duo oder, in einer eleganteren Lesart, eine selbstverständliche Verbindung! Man ertappt sich dabei, Begriffe wie „vegetabil" zu wagen – allerdings im Sinne von Frische und Lebendigkeit. Man kann diesen Begriff natürlich umgehen und von Blumenstielen, Pfingstrosen sowie kreidigen Noten sprechen, und in diesem Moment wird klar, dass Rebsorten und Terroirs füreinander geschaffen sind, um gemeinsam zu glänzen. Die Noten von Sauerkirschen und Pfingstrosen sind von mineralischen Nuancen, nassen Steinen und kreidigen Duftstoffen umgeben. Man wird eingeladen, ein Stück Kreide zu nehmen, zur Tafel zu treten und die von Larcis Ducasse gestellte Gleichung zu lösen – doch dafür muss man zur taktilen Übung übergehen. Am Gaumen hat der Wein nichts zu fordern; er entscheidet sich für Besonnenheit und schreibt die Leistung seinem Terroir, seiner Kraft, seinem Temperament und seiner Tiefe zu. Nicht etwa, weil er sich selbst genügt, sondern schlicht weil er genug Bescheidenheit besitzt, um zu glänzen, ohne die Stimme zu erheben! Alles liegt in der Subtilität, bereits beim Antrunk. Die Richtung ist vorgegeben, und man begegnet breiten, präzisen Tanninen mit sehr feinem Korn, unterstützt von einer schneidenden, hervorstechenden Säure, würdig eines Jedi-Lichtschwerts, mit der Aufgabe, etwaige tannische Ausschweifungen zu bändigen. Doch es bedarf kaum solcher Strategien; es genügt, eine subtile Sanftheit wirken zu lassen, die eine außerordentliche Harmonie schafft! Dieser Larcis Ducasse zeichnet sich durch eine unwahrscheinliche Gelassenheit und eine ebenso unwahrscheinliche Präzision aus! Dabei hat dieser Wein nur unseren Gaumen und unsere Sinne als Bühne – er ist also in der Lage, ihnen seine Größe zu vermitteln. Wir können uns damit begnügen, ihn zu genießen! Das Leben ist schön. Und schließlich gilt es natürlich, die Gleichung endgültig zu lösen: LC=100. Ein berührender, bewegender Wein.Originalversion anzeigen