Bouteille de Château Larcis Ducasse 2025, 1er Grand Cru Classé, Saint-Emilion en primeurs

Château Larcis Ducasse 2025 1er Grand Cru Classé, Saint-Emilion

Alle Jahrgänge von Larcis Ducasse →
97 Vinum
95-97 La Revue du vin de France
95 Decanter
95-97 William Kelley (Wine Advocate)
100 Yves Beck
97 Jean-Marc Quarin
95-96 James Suckling
96 Jane Anson

Alle angezeigten Preise enthalten die MwSt.

Der Jahrgang 2025 bei Larcis Ducasse

Der Jahrgang 2025 ist einer der ersten, den David Suire in alleiniger Verantwortung auf Larcis Ducasse signiert, nachdem sich Nicolas Thienpont im Sommer 2024 zurückgezogen hat und die Familie das Steuer an die neue Generation, Amel Attmane und Ariane Gratiot, übergeben hat. Im Glas spürt man eher behutsame Kontinuität als einen Bruch: die Hand bleibt sanft, die Extraktion zurückhaltend, der Merlot dominiert weiterhin klar, begleitet von einer Prise Cabernet Franc, die florale Spannung beisteuert. Yves Beck vergibt hier 100/100, und Jean-Marc Quarin spricht von einem Niveau, das er auf diesem Gut seit 2016 nicht mehr erlebt hat – ein aussagekräftiger Bezugspunkt für Kenner des Hauses.

Was Larcis Ducasse von seinen direkten Nachbarn auf dem Plateau – allen voran Pavie, dessen Parzellen unmittelbar angrenzen – unterscheidet, ist eine Stilentscheidung zugunsten der Eleganz statt der Wucht. Die Reben stehen auf den steilen, südexponierten Terrassen der Côte Pavie, wo eine dünne Tonschicht den Asterienkalk bedeckt. Daraus entsteht die unverkennbare Handschrift des Crus: eine salzige, fast jodige Linie, die den Wein in die Länge zieht und ihn selbst in sonnigen Jahrgängen vor Schwere bewahrt. Wer hierher kommt, sucht einen Saint-Émilion mit Relief, von der Hanglage geprägt, feiner gemeißelt als opulent.

In der Nase spielt der 2025 die Karte der frischen dunklen Früchte – schwarze Kirsche, Brombeere, Cassis – getragen von Veilchen, Pfingstrose und einem Hauch feiner Gewürze. Am Gaumen mittelkräftig bis ausladend, mit samtigen Tanninen, die einen reifen, aber nie überreifen Fruchtkern umhüllen, bevor das kreidige Finale den Wein weit über den letzten Schluck hinaus trägt. Ab 2030 auf seiner fruchtigen Großzügigkeit zu genießen, entfaltet er seine volle Tiefe zwischen 2033 und 2045, wenn die Materie vollständig in der kalkigen Frische aufgeht, die seine Signatur ausmacht.

Die Fachpresse

Fachpresse

95-97

La Revue du vin de France

April 2026

« Il se démarque clairement par la qualité de son fruit scintillant, complété par un fin floral et une subtile présence calcaire. Le tanin est très défini, entouré d'une texture veloutée permettant de faire ressortir une minéralité qui prolonge le vin. L'enveloppe charnelle enrobe bien l'ensemble. """ Er hebt sich durch die Qualität seiner funkelnden Frucht deutlich hervor, ergänzt durch eine feine Blumigkeit und eine subtile kalkige Präsenz. Die Tannine sind sehr präzise definiert, umgeben von einer samtigen Textur, die eine Mineralität zum Vorschein bringt, welche den Wein verlängert. Die fleischige Hülle umschließt das Ganze harmonisch. """ »
96

Jane Anson

April 2026

« Ganz an der Spitze des Jahrgangs, voller Charakter und Tiefe, mit klarer Intensität und Säure, besitzt den schwertartigen Kalksteinton des Jahrgangs, ist aber so gut geformt und vinifiziert. Geröstetes Lagerfeuerholz und Heidelbeer- und Cassispüree, große Qualität, Rosmarin, rote Johannisbeere, Lakritze. »
95-96

James Suckling

April 2026

« Gut komponiert, ausgewogen, verführerisch und lebendig. Mittelschwer mit feinen, festen Tanninen. Gut geformt, mit einem inspirierten und fokussierten Gaumenansatz. Aromatischer und anhaltender Abgang. »
97

Jean-Marc Quarin

April 2026

« Schwarze Farbe mit purpurnen Reflexen. Intensive, fruchtige Nase. Nuancen von frisch anmutenden schwarzen Früchten. Im Schwenken des Glases komplex. Am Gaumeneingang präzise, in der Mitte vollmundig, mit einem feinen Schmelz, der den Gaumen durchzieht – der Wein entwickelt sich vollständig, saftig, edel, hin zu einem langen, komplexen Abgang mit tiefen Aromen. Das ist schlichtweg großartig! So hatte ich ihn seit dem Jahrgang 2016 nicht mehr verkostet. »
95-97

William Kelley (Wine Advocate)

April 2026

« Der 2025 Larcis Ducasse offenbart ein elegantes, lebendiges und genussvolles Bouquet aus Veilchen, dunklen Beeren, dunklen Kirschen und Blüten, akzentuiert durch zarte würzige Noten. Mittel- bis vollmundig, vielschichtig und nahtlos, ist er um einen reifen – jedoch nicht überreifen – Fruchtkern aufgebaut, der von samtigen Tanninen gerahmt wird, und schließt mit einem blumigen, harmonischen und ätherischen Abgang. Dies ist ein reiner Ausdruck des Larcis Ducasse und eine der gelungensten Interpretationen, die hier bislang erzeugt wurden. »
100

Yves Beck

April 2026

« Frische und Reife sind ausgezeichnete Gefährten, wenn sie sich nicht gegenseitig behindern! Bei Larcis Ducasse etwa schaffen sie ein schlagkräftiges Duo oder, in einer eleganteren Lesart, eine selbstverständliche Verbindung! Man ertappt sich dabei, Begriffe wie „vegetabil" zu wagen – allerdings im Sinne von Frische und Lebendigkeit. Man kann diesen Begriff natürlich umgehen und von Blumenstielen, Pfingstrosen sowie kreidigen Noten sprechen, und in diesem Moment wird klar, dass Rebsorten und Terroirs füreinander geschaffen sind, um gemeinsam zu glänzen. Die Noten von Sauerkirschen und Pfingstrosen sind von mineralischen Nuancen, nassen Steinen und kreidigen Duftstoffen umgeben. Man wird eingeladen, ein Stück Kreide zu nehmen, zur Tafel zu treten und die von Larcis Ducasse gestellte Gleichung zu lösen – doch dafür muss man zur taktilen Übung übergehen. Am Gaumen hat der Wein nichts zu fordern; er entscheidet sich für Besonnenheit und schreibt die Leistung seinem Terroir, seiner Kraft, seinem Temperament und seiner Tiefe zu. Nicht etwa, weil er sich selbst genügt, sondern schlicht weil er genug Bescheidenheit besitzt, um zu glänzen, ohne die Stimme zu erheben! Alles liegt in der Subtilität, bereits beim Antrunk. Die Richtung ist vorgegeben, und man begegnet breiten, präzisen Tanninen mit sehr feinem Korn, unterstützt von einer schneidenden, hervorstechenden Säure, würdig eines Jedi-Lichtschwerts, mit der Aufgabe, etwaige tannische Ausschweifungen zu bändigen. Doch es bedarf kaum solcher Strategien; es genügt, eine subtile Sanftheit wirken zu lassen, die eine außerordentliche Harmonie schafft! Dieser Larcis Ducasse zeichnet sich durch eine unwahrscheinliche Gelassenheit und eine ebenso unwahrscheinliche Präzision aus! Dabei hat dieser Wein nur unseren Gaumen und unsere Sinne als Bühne – er ist also in der Lage, ihnen seine Größe zu vermitteln. Wir können uns damit begnügen, ihn zu genießen! Das Leben ist schön. Und schließlich gilt es natürlich, die Gleichung endgültig zu lösen: LC=100. Ein berührender, bewegender Wein. »
Château Larcis Ducasse

♦   1er Grand Cru Classé B

Château Larcis Ducasse

Das Weingut

Château Larcis Ducasse: das Weingut

Rebfläche
11.3 ha
Eigentümer
Famille Gratiot-Attmane · seit 1893

1893 von Henry Raba, einem Nachkommen einer bedeutenden Bordelaiser Händlerfamilie, erworben, befindet sich Château Larcis Ducasse bis heute im Besitz seiner Erben, der Familie Gratiot-Attmane. Der 11,3 Hektar große Weinberg liegt an der Côte Pavie südlich von Saint-Émilion, in…

Château Larcis Ducasse und alle Jahrgänge entdecken

Kauf en primeurs: so funktioniert's

Reservieren Sie Ihren Château Larcis Ducasse 2025 heute zum Subskriptionspreis. Die Flaschen werden direkt vom Schloss importiert und im ersten Halbjahr 2028 nach der Abfüllung geliefert.

Mehr über das Prinzip der Primeurweine →

Lieferung und Lagerung

Lieferung in der Schweiz gratis ab CHF 500 (sonst Pauschale CHF 17), Importkosten inbegriffen. Weine importiert und versandt durch Vinum AG, offizieller Schweizer Importeur.

Vollständige Bedingungen ansehen →