Bouteille de Les Pagodes de Cos 2025, 2ème vin de Château Cos d’Estournel, Saint-Estèphe en primeurs

Les Pagodes de Cos 2025 2ème vin de Château Cos d’Estournel, Saint-Estèphe

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93 Vinum
94-95 James Suckling
93-96 Yves Beck
93 Jane Anson
93 Jean-Marc Quarin
91-93 William Kelley (Wine Advocate)

Alle angezeigten Preise enthalten die MwSt.

Der Jahrgang 2025 bei Cos d'Estournel

Im Jahrgang 2025 setzt Pagodes de Cos auf Frische und Präzision statt auf rohe Kraft. Der Cabernet Sauvignon, der in dieser Cuvée seit Jahren den Ton angibt, verleiht dem Wein eine schlanke, fast geradlinige Silhouette – während andere Zweitweine der Appellation eher auf Fülle setzen. Der Holzausbau bleibt zurückhaltend, mit einem moderaten Anteil neuer Barriques, sodass die Frucht ungeschminkt zur Geltung kommt. Genau das ist die Handschrift, die das Gut seit einigen Jahren pflegt: ein Zweitwein, der nicht den Grand Vin imitiert, sondern eine zugänglichere Lesart davon bietet.

Was Pagodes auszeichnet, ist seine Herkunft von einem eigens reservierten Terroir mit im Schnitt vierzig Jahre alten Reben – nicht aus deklassierten Tanks des Grand Vin. Daraus erklärt sich der unverwechselbare Charakter: die feine salzige Note des Cos-Hügels, das Zusammenspiel von Kies und Kalkmergel mit Blick auf die Gironde, und jene typische Art des Hauses, die mediochaftliche Strenge mit einer seidigeren, fast pauillacischen Textur zu verbinden. Genau das suchen seine Liebhaber: einen Saint-Estèphe mit Rückgrat, der aber nicht zwanzig Jahre auf seinen Charme warten lässt.

Im Glas erwartet Sie ein tiefgründiger, zugleich beweglicher Wein, in dem dunkle Früchte – Cassis, Brombeere, Heidelbeere – auf Lakritze, frische Minze und einen Hauch Zitrusschale treffen, der für Schwung sorgt. Der Gaumen beginnt verhalten, gewinnt dann an Statur und wird von feinen Tanninen getragen, die sich spät entfalten und ein würziges Finale stützen. In drei bis vier Jahren ab Flaschenfüllung zugänglich für seine fruchtige Strahlkraft – oder zehn bis fünfzehn Jahre liegen lassen, bis sich das Holz vollständig integriert und erdigere Noten von Tabak, Zeder und Graphit das Bild abrunden.

Die Fachpresse

Fachpresse

93

Jane Anson

April 2026

« Leuchtendes Pflaumenviolett, duftend nach Orangenschale, mit Kirschkern, Minzblatt und Holzkohle. Zurückhaltend, doch beim Öffnen kommen Sandelholz und geräucherter Kreuzkümmel zum Vorschein, absolut charmant, mit einer Fülle an frischer Cassis und Heidelbeerfrüchten. »
91-93

William Kelley (Wine Advocate)

April 2026

« Der 2025 Les Pagodes de Cos entwickelt sich wunderschön und entströmt dem Glas mit Noten von Brombeeren, Cassis und Lakritze, eingerahmt von einem Hauch gerösteter Eiche. Mittel- bis vollmundig, fleischig und geschmeidig, mit guter Dichte im Mittelteil des Gaumens, süßen Tanninen und einem lebendigen Fruchtkern. »
94-95

James Suckling

April 2026

« Ein saftiges und samtiges Zweitwein von Cos, mit Gewürzen und Haselnüssen, die die dunklen Früchte in diesem Wein hervorheben. Er ist mittel- bis vollmundig mit saftigem Fruchtcharakter und einem aromatischen Abgang. Er zeigt Struktur, ist aber integriert und geschliffen. »
93-96

Yves Beck

April 2026

« Das Bouquet der Pagodes verrät seinen Ausbau deutlich durch Noten von frischem Holz (20 % neue Fässer, 12 Monate Ausbau). Es zeigt außerdem Noten von schwarzen Beeren, Lakritze und Minze sowie einen Hauch von Zitrusschale, ein Synonym für Frische! Am Gaumen offenbart sich der Wein mit Subtilität. Etwas zurückhaltend, nimmt er ein schlankes Profil an. Dennoch gewinnt er im Verlauf des Gaumens an Dimension und enthüllt erst spät seine Tannine, dort, wo sie über die besten Argumente verfügen, um dem gesamten Gaumen Lebendigkeit zu verleihen. Zum jetzigen Zeitpunkt scheint mir der Wein noch nicht ausreichend gefestigt, um seine Ambitionen zu verwirklichen, um explizit zu zeigen, wohin er sich entwickelt, doch er verfügt über die nötige Substanz und das nötige Format, um seinen Weg zu gehen und seine Definition ebenso wie seinen Ausdruck klar herauszuarbeiten. Der Abgang geht in diese Richtung, denn er ist es, dem es am besten gelingt, die Richtung zu weisen; er ist erfrischend, salzig, leicht fruchtig und unglaublich anhaltend. Mehr denn je ergibt die potenzielle Punktzahl Sinn! »
Château Cos d'Estournel

♦   2ᵉ Cru Classé 1855

Château Cos d'Estournel

Das Weingut

Château Cos d'Estournel: das Weingut

Gründung
1811
Rebfläche
100 ha
Eigentümer
Michel Reybier · seit 2000

Das 1811 von Louis-Gaspard d'Estournel gegründete Weingut, dessen Besitzer wegen seines Indienhandels den Beinamen „Maharadscha von Saint-Estèphe" trug, ist berühmt für seine orientalisch inspirierte Architektur mit ihren markanten Pagoden. Im Süden der Appellation Saint-Estèphe…

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Kauf en primeurs: so funktioniert's

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Lieferung und Lagerung

Lieferung in der Schweiz gratis ab CHF 500 (sonst Pauschale CHF 17), Importkosten inbegriffen. Weine importiert und versandt durch Vinum AG, offizieller Schweizer Importeur.

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