Yves Beck
April 2026
« Ausbau in 55 % neuem Holz für den Clerc Milon 2025. Er zeigt seinen Ausbau deutlich, doch dieser steht nicht im Mittelpunkt seiner Botschaft; er ist ein Element, das genau das leistet, was man von ihm erwartet: das olfaktorische Gesamtbild zu tragen und den Details zu erlauben, zu glänzen. Die Graphitnuancen werden von Röstbrot-Noten gefolgt, dann von floralen Nuancen. Alles ist gut ausbalanciert, keine Exzesse, aber viel Relevanz mit einem gebündelten Auftritt, der die olfaktorische Harmonie hochleben lässt. Am Gaumen ist Besonnenheit angesagt. Man spürt deutlich, dass die Extraktion gemessen und kontrolliert war und dass das Klima die Feinheit des Taninkorn begünstigt hat. Letztere gewährleisten übrigens zu gleichen Teilen Feinheit und Kraft. Ein linearer, breiter, kraftvoller und tonischer Wein. Ein Energiekonzentrat mit Finesse, Temperament und Persistenz. Ein zeitgemäßer und gelassener Clerc Milon mit einem strahlenden, funkelnden, nach mehr verlangenden Abgang! »

